
Ein dreiwöchiger Wohnmobil-Roadtrip durch North Dakota führt von Fargo über Prärieorte, den Theodore Roosevelt National Park und den Lake Sakakawea bis zu den Turtle Mountains und Devils Lake. Die Route verbindet Natur, Geschichte und kurze Etappen mit mehreren Doppelübernachtungen.
Der Beitrag enthält eine detaillierte Tagesplanung, Campinghinweise und praktische Tipps zu Reisezeit, Reservierungen, Wildtieren und Versorgung. Außerdem werden die wichtigsten Höhepunkte, Packliste und häufige Fragen zur Route zusammengefasst.
Estimated reading time: 20 Minuten
Inhaltsverzeichnis
- Eine Reise in das weite Land
- Routenvorschau des North Dakota Roadtrips
- Woche 1: Fargo, Präriegeschichte und der Missouri River
- Woche 2: Enchanted Highway und Theodore Roosevelt National Park
- Woche 3: Lake Sakakawea, Turtle Mountains und Devils Lake
- Die wichtigsten Höhepunkte der Reise
- Praktische Hinweise für die Wohnmobilreise
- Campgrounds entlang des North Dakota Roadtrips
- Packliste für North Dakota
- Häufige Fragen zum North Dakota Roadtrip
- Fazit: North Dakota braucht keine großen Gesten
- Bildquellen und Lizenzen
Dieser North Dakota Roadtrip verbindet endlose Horizonte, wilde Badlands, historische Prärieorte und stille Seen zu einer außergewöhnlichen Wohnmobilreise. Die Rundroute beginnt in Fargo, führt bis an den westlichen Rand des Bundesstaates und endet nach drei abwechslungsreichen Wochen wieder im Osten.
21 Tage entspannte Rundreise
ca. 2.600 km inklusive Ausflüge
Fargo Start und Ende
Wohnmobil teilweise ohne Hook-ups
Mai–September bevorzugte Reisezeit
Gemütlich Natur und Geschichte
Eine Reise in das weite Land
North Dakota ist kein Reiseziel, das sich laut in den Vordergrund drängt. Gerade darin liegt seine besondere Stärke. Zwischen dem Red River im Osten und den zerklüfteten Badlands im Westen entfaltet sich eine Landschaft, die Raum zum Atmen lässt. Kleine Städte, grasende Bisons, historische Forts und kilometerweite Prärien bestimmen das Bild.
Die Rundreise beginnt in Fargo. Anschließend folgt sie der Interstate 94 über Jamestown und Bismarck-Mandan nach Westen. Den landschaftlichen Höhepunkt bilden die South Unit und die North Unit des Theodore Roosevelt National Park.
Auf dem Rückweg warten der Lake Sakakawea State Park, die nördliche Seenlandschaft und Devils Lake. Kurze Fahretappen und mehrere Doppelübernachtungen geben genügend Zeit für Wanderungen, Tierbeobachtungen und spontane Pausen.
North Dakota ist eine Reise für Menschen, die nicht nur Sehenswürdigkeiten sammeln möchten, sondern wieder spüren wollen, wie groß und still eine Landschaft sein kann.
Routenvorschau des North Dakota Roadtrips
Die große North-Dakota-Runde
Fargo → Valley City → Jamestown → Bismarck/Mandan → Dickinson → Medora → Theodore Roosevelt South Unit → Watford City → Theodore Roosevelt North Unit → Lake Sakakawea → Minot → Lake Metigoshe → Devils Lake → Grand Forks → Fort Ransom → Fargo
Der Link öffnet die geplante Hauptroute in Google Maps. Zusätzliche Ausflüge, Parkstraßen und Zufahrten zu Campgrounds sind nicht vollständig in der Gesamtroute enthalten.
Gesamtroute in Google Maps öffnen
Wohnmobilhinweis: Google Maps berücksichtigt Fahrzeughöhe, Gewicht und Länge nicht zuverlässig. Zufahrten, Baustellen, saisonale Sperrungen und Straßenbeschränkungen müssen vor jeder Etappe separat geprüft werden.
Woche 1: Fargo, Präriegeschichte und der Missouri River
Die erste Woche führt langsam von der modernen Stadt Fargo in die Geschichte und Weite des zentralen North Dakota.
Tag1
Ankunft in Fargo
Fargo – entspannt im Roadtrip ankommen
Nach der Wohnmobilübernahme bleibt der erste Tag bewusst ruhig. Vorräte können ergänzt und das Fahrzeug eingerichtet werden. Anschließend lohnt sich ein Spaziergang durch Downtown Fargo.
Zu den bekannten Stationen gehören das Fargo Theatre, das Plains Art Museum und das lebendige Viertel rund um den Broadway. Informationen zur Stadt bietet das Fargo-Moorhead Visitors Center.
Übernachtung: Lindenwood Campground.
Tag2
Fargo · kurze Wege
Fargo und Bonanzaville
Der Vormittag gehört dem Bonanzaville Museum and Historic Village in West Fargo. Historische Häuser, Fahrzeuge und Alltagsgegenstände vermitteln einen anschaulichen Eindruck vom Leben der frühen Siedler.
Später bietet sich ein Besuch des Red River Zoo oder ein Spaziergang am Red River an. Der zweite Tag ohne Fahrzeugwechsel schafft zugleich Zeit, um das Wohnmobil vollständig zu organisieren.
Übernachtung: nochmals im Lindenwood Campground.
Tag3
ca. 155 km · etwa 2 Stunden
Fargo – Valley City – Jamestown
Die erste längere Etappe führt über Valley City. Die Stadt wird wegen ihrer zahlreichen Brücken auch „City of Bridges“ genannt. Besonders eindrucksvoll ist die Hi-Line Bridge.
Danach geht es nach Jamestown. Das große Präriepanorama beginnt unmittelbar außerhalb der Ortschaften. Zeitdruck ist hier fehl am Platz: Gerade die weiten Felder und der offene Himmel gehören zu den prägenden Eindrücken der Reise.
Übernachtung: Jamestown Campground oder ein vergleichbarer Platz in Jamestown.
Tag4
Jamestown · lokaler Ausflug
Der große Büffel und das Leben in der Prärie
Oberhalb von Jamestown steht der World’s Largest Buffalo. Direkt daneben verbindet das Frontier Village historische Gebäude mit einem Einblick in die regionale Siedlungsgeschichte.
Das angeschlossene National Buffalo Museum erklärt die Bedeutung des Bisons für die Great Plains. Mit etwas Glück lassen sich Tiere der dortigen Herde beobachten.
Übernachtung: nochmals in Jamestown.
Tag5
ca. 165 km · etwa 2 Stunden
Jamestown – Bismarck – Fort Abraham Lincoln
Die Fahrt führt weiter nach Bismarck und über den Missouri River nach Mandan. Südlich der Stadt liegt der Fort Abraham Lincoln State Park.
Nach dem Aufbau des Wohnmobils bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang am Missouri River. Die weite Flusslandschaft bildet einen ruhigen Gegensatz zu den historischen Militäranlagen und rekonstruierten Erdhäusern des Parks.
Übernachtung: Fort Abraham Lincoln State Park Campground.
Tag6
Bismarck und Mandan · kurze Wege
Geschichte am Missouri River
Im Fort Abraham Lincoln State Park können das rekonstruierte Custer House und das On-A-Slant Indian Village besucht werden. Die Anlage erzählt sowohl Militärgeschichte als auch die deutlich ältere Geschichte der Mandan.
Am Nachmittag wartet das North Dakota Heritage Center & State Museum in Bismarck. Das Museum ist eine der besten Einführungen in die Natur- und Kulturgeschichte des Bundesstaates.
Übernachtung: erneut im Fort Abraham Lincoln State Park.
Tag7
Bismarck · Erholungstag
Capitol, Riverfront und ein ruhiger Nachmittag
Heute steht ein entspannter Tag auf dem Programm. Das North Dakota State Capitol unterscheidet sich mit seinem Hochhaus deutlich von klassischen amerikanischen Kapitolgebäuden.
Danach bietet sich der Sertoma Park am Missouri River an. Alternativ bleibt Zeit zum Einkaufen, Wäschewaschen und Auffüllen der Frischwasser- und Gasvorräte.
Übernachtung: dritte Nacht im Fort Abraham Lincoln State Park.
Woche 2: Enchanted Highway und Theodore Roosevelt National Park
In der zweiten Woche verändert sich die Landschaft. Aus der offenen Prärie werden farbige Canyons, Tafelberge und wilde Badlands.
Tag8
ca. 255 km · etwa 3 Stunden
Bismarck – Dickinson
Entlang der Interstate 94 führt die Route nach Dickinson. Unterwegs wechseln sich Farmland, kleine Ortschaften und immer trockenere Landschaften ab.
In Dickinson lohnt sich das Dickinson Museum Center. Seine Ausstellungen behandeln regionale Geschichte, Siedleralltag und Dinosaurierfunde.
Übernachtung: ein Wohnmobilplatz oder Campground im Raum Dickinson.
Tag9
ca. 145 km Rundfahrt
Die Enchanted Highway
Südlich von Gladstone beginnt die Enchanted Highway. Riesige Metallskulpturen stehen entlang einer einsamen Landstraße und verwandeln die Fahrt nach Regent in eine außergewöhnliche Freiluftausstellung.
Zu den Motiven gehören „Geese in Flight“, „Grasshoppers in the Field“ und „Deer Crossing“. Für jede Skulptur sollte genügend Zeit zum sicheren Parken und Fotografieren eingeplant werden.
Übernachtung: erneut im Raum Dickinson.
Tag10
ca. 60 km · rund 1 Stunde
Dickinson – Painted Canyon – Medora
Noch vor Medora wartet der erste große Blick in die Badlands. Das Painted Canyon Visitor Center liegt direkt an der Interstate 94 und bietet ein eindrucksvolles Panorama.
Danach geht es weiter in den Westernort Medora. Nachmittags können die kleine Innenstadt und das Chateau de Morès State Historic Site besucht werden.
Übernachtung: Cottonwood Campground in der South Unit oder ein privater Campground in Medora.
Tag11
South Unit · Parktag
Bisons, Prairie Dogs und Wind Canyon
Der Tag gehört vollständig der South Unit des Theodore Roosevelt National Park. Da sich Straßenführungen durch Bauarbeiten oder Wetterschäden ändern können, sollte zuerst das Visitor Center aufgesucht werden.
Empfehlenswerte Stopps sind Buck Hill, die Prairie-Dog-Towns und der kurze Wind Canyon Trail. Besonders stimmungsvoll ist der Blick auf den Little Missouri River in der Abendsonne.
Bisons besitzen immer Vorfahrt. Ein großer Sicherheitsabstand ist zwingend erforderlich, auch wenn die Tiere ruhig wirken.
Übernachtung: zweite Nacht am Cottonwood Campground oder in Medora.
Tag12
South Unit · Wander- und Ruhetag
Badlands zu Fuß erleben
Heute bleibt das Wohnmobil möglichst stehen. Je nach Wetter und Kondition eignen sich der Coal Vein Trail, der Boicourt Overlook Trail oder ein weiterer Besuch am Painted Canyon.
Am Abend bietet Medora saisonale Veranstaltungen. Dazu zählt das bekannte Medora Musical. Aufführungszeiten und Saisontermine sollten vorab geprüft werden.
Übernachtung: dritte Nacht im Raum Medora.
Tag13
ca. 145 km · etwa 2 Stunden
Medora – Little Missouri Grasslands – Watford City
Die Strecke führt nach Norden durch die dünn besiedelten Dakota Prairie Grasslands. Hier zeigt sich North Dakota von seiner besonders stillen Seite.
Bei Grassy Butte bietet das CCC Campground and Trail Area Gelegenheit zu einer Pause. Anschließend geht es weiter nach Watford City.
Übernachtung: Juniper Campground in der North Unit oder ein Platz bei Watford City.
Tag14
North Unit · Parktag
River Bend und Oxbow Overlook
Die North Unit wirkt rauer und abgeschiedener als der Süden. Die Parkstraße führt zu mehreren Aussichtspunkten über die Little-Missouri-Schleifen.
Höhepunkte sind der River Bend Overlook, die ungewöhnlichen Cannonball Concretions und der Oxbow Overlook. Für eine Wanderung eignet sich je nach Wetter der Caprock Coulee Trail.
Übernachtung: zweite Nacht am Juniper Campground oder bei Watford City.
Woche 3: Lake Sakakawea, Turtle Mountains und Devils Lake
Nach den Badlands wird die Reise wieder grüner. Seen, bewaldete Hügel und kleine Städte begleiten den Rückweg nach Fargo.
Tag15
ca. 195 km · etwa 2,5 Stunden
Watford City – Lake Sakakawea
Die Route führt ostwärts zum gewaltigen Lake Sakakawea. Unterwegs bietet sich der Aussichtspunkt Crow Flies High an. Von hier reicht der Blick weit über den Missouri River und den Stausee.
Am Lake Sakakawea State Park kann der Nachmittag am Ufer ausklingen. Der Park liegt nahe des Garrison Dam und eignet sich gut als ruhiger Gegenpol zu den intensiven Tagen in den Badlands.
Übernachtung: Lake Sakakawea State Park Campground.
Tag16
Lake Sakakawea · Erholungstag
Ein freier Tag am großen See
Heute bleibt Zeit für einen Spaziergang am See, eine Radtour oder einen langsamen Morgen vor dem Wohnmobil. Im Park befindet sich außerdem der westliche Endpunkt des North Country National Scenic Trail.
Wer mehr Technikgeschichte sehen möchte, besucht das Garrison Dam. Vor einem Bootsausflug sollten Windvorhersage und lokale Hinweise sorgfältig kontrolliert werden.
Übernachtung: erneut im Lake Sakakawea State Park.
Tag17
ca. 130 km · etwa 1,5 Stunden
Lake Sakakawea – Minot
Nach einer kurzen Fahrt wird Minot erreicht. Die Stadt ist für ihr skandinavisches Erbe bekannt.
Sehenswert ist der Scandinavian Heritage Park mit Nachbildungen und Originalbauten aus verschiedenen nordischen Ländern. Familien können zusätzlich den Roosevelt Park Zoo besuchen.
Übernachtung: Campground oder RV-Park im Raum Minot.
Tag18
ca. 175 km · etwa 2 Stunden
Minot – Lake Metigoshe State Park
Die Fahrt nach Norden führt in die Turtle Mountains. Statt offener Prärie prägen nun Wälder, Feuchtgebiete und kleine Seen die Landschaft.
Im Lake Metigoshe State Park eignen sich kurze Waldwege und der See für einen entspannten Nachmittag. Das Gebiet zeigt eine völlig andere Seite North Dakotas.
Übernachtung: Lake Metigoshe State Park Campground.
Tag19
ca. 215 km · etwa 2,5 Stunden
Lake Metigoshe – Rugby – Devils Lake
Auf dem Weg nach Devils Lake liegt Rugby, das traditionell als geografisches Zentrum Nordamerikas bezeichnet wird. Ein kurzer Fotostopp gehört zu den charmanten Roadtrip-Momenten.
Danach geht es weiter zum Devils Lake. Der große See ist vor allem für Angeln, Vogelbeobachtung und seine ungewöhnliche Landschaft bekannt.
Übernachtung: Grahams Island State Park.
Tag20
ca. 245 km · etwa 3 Stunden
Devils Lake – Grand Forks – Fort Ransom
Am Morgen lohnt sich ein Abstecher zum White Horse Hill National Game Preserve. Wanderwege und Aussichtspunkte erschließen Prärie, Wald und Feuchtgebiete.
Anschließend führt die Route über Grand Forks. Für eine Pause bietet sich der Greenway entlang des Red River an.
Später geht es südwestlich zum Fort Ransom State Park im landschaftlich überraschend hügeligen Sheyenne River Valley.
Übernachtung: Fort Ransom State Park Campground.
Tag21
ca. 125 km · etwa 1,5 Stunden
Fort Ransom – Fargo
Vor der letzten Etappe bleibt Zeit für einen Spaziergang im Fort Ransom State Park. Der North Country Trail verläuft durch das Gebiet und bietet mehrere Möglichkeiten für eine kurze Abschlusswanderung.
Danach führt die Strecke zurück nach Fargo. Dort endet der Roadtrip nach drei Wochen voller Kontraste: von urbaner Kultur über die offene Prärie bis zu den Badlands und Seen des Nordens.
Vor der Rückgabe sollten Tank, Gas, Frischwasser, Abwasser, Innenraum und vereinbarte Fahrzeugausstattung kontrolliert werden.
Die wichtigsten Höhepunkte der Reise

Theodore Roosevelt National Park
Bisons, Prairie Dogs, farbige Gesteinsschichten und der Little Missouri River machen den Nationalpark zum landschaftlichen Höhepunkt des Roadtrips.
Lake Sakakawea
Der riesige Stausee bietet weite Wasserblicke, ruhige Campingplätze und einen entspannten Zwischenstopp nach den intensiven Tagen in den Badlands.
Fort Abraham Lincoln
Der State Park verbindet Militärgeschichte, die Kultur der Mandan und eine schöne Lage am Missouri River.
Praktische Hinweise für die Wohnmobilreise
Beste Reisezeit
Für diese Route eignen sich vor allem Ende Mai bis September. Frühling und Herbst können kühl sein. Im Sommer sind Hitze, Gewitter, Hagel und kräftiger Wind möglich.
Entfernungen
Tankstellen liegen im Westen und Norden teilweise weit auseinander. Spätestens bei halbvollem Tank sollte geprüft werden, wo die nächste sichere Tankmöglichkeit liegt.
Campgrounds
Plätze in State Parks und im Nationalpark sollten früh reserviert werden. Elektrische Anschlüsse sind nicht überall vorhanden. Cottonwood und Juniper sind einfache Nationalpark-Campgrounds.
Wildtiere
Bisons, Wildpferde und andere Tiere dürfen niemals bedrängt oder gefüttert werden. Auch auf Straßen muss jederzeit mit Tieren gerechnet werden.
Mobilfunk und Navigation
In abgelegenen Bereichen ist der Empfang lückenhaft. Karten, Reservierungsbestätigungen und Parkinformationen sollten vorher offline gespeichert werden.
Zeitzonen
Der größte Teil North Dakotas liegt in der Central Time Zone. Teile des Südwestens nutzen Mountain Time. Termine und Reservierungszeiten sollten deshalb genau kontrolliert werden.
Campgrounds entlang des North Dakota Roadtrips
Die folgende Übersicht dient der Reiseplanung. Die Vorschaubilder zeigen den jeweiligen Campingplatz oder die unmittelbar zugehörige Park- und Landschaftsumgebung. Ausstattung, Preise, Saisonzeiten und Reservierungsbedingungen können sich ändern.
| Vorschau | Campground | Region | Nächte | Ausstattung und Hinweise | Information |
|---|---|---|---|---|---|
![]() | Lindenwood Campground | Fargo | 2 | stadtnah Red River Versorgung Praktischer Startplatz für Fahrzeugübernahme und Einkäufe. | Website öffnen |
![]() | Jamestown Campground | Jamestown | 2 | Stadtlage Zwischenstopp Guter Ausgangspunkt für National Buffalo Museum und Frontier Village. | Campinginformationen |
![]() | Fort Abraham Lincoln State Park Campground | Mandan/Bismarck | 3 | Stromplätze historischer Park Missouri River | Offizielle Campingseite |
![]() | Campground im Raum Dickinson | Dickinson | 2 | Versorgung Enchanted Highway Geeignete Basis für Dickinson und die Enchanted Highway. | Plätze bei Dickinson |
![]() | Cottonwood Campground | South Unit/Medora | 3 | kein Strom Nationalpark Reservierung Einfacher Platz im Park; Frischwasser und Entsorgung saisonabhängig prüfen. | NPS-Campingseite |
![]() | Juniper Campground | North Unit/Watford City | 2 | kein Strom ruhige Lage Reservierung Einfacher Nationalparkplatz nahe dem Little Missouri River. | NPS-Campingseite |
![]() | Lake Sakakawea State Park Campground | Pick City/Garrison Dam | 2 | Seeufer Stromplätze Wanderwege | Offizielle Parkseite |
![]() | Campground im Raum Minot | Minot | 1 | Stadtstopp Versorgung Zweckmäßiger Zwischenstopp auf dem Weg in die Turtle Mountains. | Campgrounds bei Minot |
![]() | Lake Metigoshe State Park Campground | Turtle Mountains | 1 | Wald See Naturwege | Offizielle Parkseite |
![]() | Grahams Island State Park Campground | Devils Lake | 1 | Seeufer Vogelbeobachtung Angeln | Offizielle Parkseite |
![]() | Fort Ransom State Park Campground | Sheyenne River Valley | 1 | hügelige Landschaft Wanderwege ruhiger Abschluss | Offizielle Parkseite |
Wichtig: Nicht jeder Wikimedia-Dateiname ist dauerhaft unverändert verfügbar. Die Bilder sollten vor der Veröffentlichung heruntergeladen, in die WordPress-Mediathek hochgeladen und dort mit Dateiname, Bildunterschrift, Alternativtext und Quellenangabe gepflegt werden.
Packliste für North Dakota
Für das wechselhafte Wetter
Winddichte Jacke, Regenbekleidung, warme Zwischenschicht, Sonnenschutz, Kopfbedeckung und robuste Schuhe gehören auch im Sommer ins Wohnmobil.
Für die Naturbeobachtung
Fernglas, Kamera mit Teleobjektiv, wiederbefüllbare Trinkflaschen, Tagesrucksack und eine gute Offline-Karte erhöhen den Reisekomfort.
Für einfache Campgrounds
Ausreichend Frischwasser, volle Batterien, Taschenlampen, Auffahrkeile und ein geprüfter Gasvorrat sind im Nationalpark besonders wichtig.
Für lange Strecken
Trinkwasser, haltbare Lebensmittel, ein kleines Notfallset, Ladegeräte und ausgedruckte Reservierungsunterlagen sollten stets griffbereit sein.
Häufige Fragen zum North Dakota Roadtrip
Reichen drei Wochen für North Dakota?
Ja. Drei Wochen ermöglichen eine große Rundreise mit mehreren Doppelübernachtungen. Dadurch bleibt genügend Zeit für beide Hauptbereiche des Theodore Roosevelt National Park sowie Lake Sakakawea und Devils Lake. Ist North Dakota für große Wohnmobile geeignet?
Die Hauptstraßen sind grundsätzlich gut befahrbar. Bei Nationalparkstraßen, Baustellen, Campingplatzschleifen und abgelegenen Zufahrten müssen Länge und Höhe des Fahrzeugs jedoch separat geprüft werden. Müssen Campgrounds reserviert werden?
In der Hauptsaison ist eine Reservierung sehr empfehlenswert. Für Cottonwood und Juniper Campground gelten besondere Reservierungsbedingungen über Recreation.gov. State-Park-Plätze werden über das Reservierungssystem von North Dakota gebucht. Gibt es im Theodore Roosevelt National Park Stromanschlüsse?
Cottonwood und Juniper Campground sind einfache Campgrounds ohne elektrische Anschlüsse für Wohnmobile. Vor der Einfahrt sollten Wasser, Batterien und Gasvorrat kontrolliert werden. Wann lassen sich Bisons am besten beobachten?
Tiere sind häufig am frühen Morgen und am Abend aktiv. Sichtungen sind jedoch nie garantiert. Ein sicherer Abstand muss jederzeit eingehalten werden. Kann man die Route im Winter fahren?
Einzelne Ziele sind ganzjährig erreichbar, doch Schnee, Eis, extreme Kälte und saisonale Schließungen machen einen Winterroadtrip deutlich anspruchsvoller. Die vorliegende Planung ist auf die schneeärmeren Monate ausgerichtet.
Fazit: North Dakota braucht keine großen Gesten
Dieser Roadtrip lebt nicht von einer ununterbrochenen Folge weltbekannter Sehenswürdigkeiten. Er lebt von den Zwischenräumen: vom Wind in der Prärie, vom ersten Blick in die Badlands, von einem Bison am Straßenrand und von stillen Abenden vor dem Wohnmobil.
North Dakota belohnt langsames Reisen. Wer sich drei Wochen Zeit nimmt, entdeckt hinter der scheinbaren Leere eine erstaunlich vielfältige Landschaft und eine Geschichte, die eng mit dem Missouri River, den indigenen Nationen, der Besiedlung der Great Plains und Theodore Roosevelt verbunden ist.
Am Ende bleibt weniger das Gefühl, eine Liste abgearbeitet zu haben. Stattdessen bleibt die Erinnerung an Weite, Ruhe und einen Himmel, der manchmal größer wirkt als die Landschaft darunter.
Bildquellen und Lizenzen
Die verwendeten Vorschaubilder stammen aus Wikimedia Commons. Dort sind die jeweils geltenden Urheber-, Lizenz- und Namensnennungsbedingungen aufgeführt. Vor der Veröffentlichung müssen die Angaben der einzelnen Dateiseite kontrolliert und vollständig übernommen werden.
- Hero und Theodore-Roosevelt-Übersicht: Badlands Theodore Roosevelt NP ND1 – Wikimedia Commons
- Routenvorschau: USA North Dakota relief location map – Wikimedia Commons
- Fort Abraham Lincoln: Fort Abraham Lincoln State Park – Wikimedia Commons
- On-A-Slant Village: On-A-Slant Mandan Village – Wikimedia Commons
- Lake Sakakawea: Garrison–Lake Sakakawea – Wikimedia Commons
- Fort Stevenson und Lake Sakakawea: Shoreline of Lake Sakakawea – Wikimedia Commons
- North Unit: View of Theodore Roosevelt National Park – Wikimedia Commons
- South Unit mit Regenbogen: Rainbow in Badlands – Wikimedia Commons
- Interstate 94: Interstate 94 in North Dakota – Wikimedia Commons
- Weitere in der Campground-Tabelle verwendete Motive: Wikimedia Commons . Dateiname und Lizenz sind vor dem Upload in die WordPress-Mediathek einzeln zu kontrollieren.
Informationsquellen
- North Dakota Tourism
- North Dakota Parks and Recreation
- National Park Service – Theodore Roosevelt National Park
- Recreation.gov
Alle Angaben wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr. Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Straßenverhältnisse, Reservierungsregeln, Campground-Ausstattung und saisonale Angebote können sich kurzfristig ändern. Maßgeblich sind stets die aktuellen Angaben der verlinkten Betreiber und Behörden.













