Vermont Roadtrip mit dem Wohnmobil – 3 Wochen

Blick auf einen See, eine kurvige Landstraße und ein Dorf mit Kirchen im Abendlicht; im Vordergrund steht ein Campingvan

Ein dreiwöchiger Vermont Roadtrip mit dem Wohnmobil führt von Burlington am Lake Champlain durch die Green Mountains, das Northeast Kingdom und historische Orte wie Montpelier, Woodstock, Manchester und Bennington.

Die Rundreise verbindet Seen, Bergstraßen, überdachte Brücken, regionale Küche und ruhige Campingplätze. Detaillierte Tagesetappen, Wohnmobilhinweise, Campground-Empfehlungen und eine Packliste erleichtern die Reiseplanung.

Estimated reading time: 20 Minuten

Inhaltsverzeichnis

Dieser Vermont Roadtrip verbindet den Lake Champlain, die Green Mountains und die stillen Seen des Northeast Kingdom mit kleinen Städten, überdachten Brücken und historischen Farmen. Die Rundreise beginnt in Burlington und führt in drei Wochen durch nahezu alle wichtigen Regionen des Bundesstaates.

21 Tage entspannte Rundreise

ca. 1.250 km einschließlich Ausflügen

Burlington Start und Ende

Wohnmobil überwiegend ohne vollständige Anschlüsse

Ende Mai bis Mitte Oktober bevorzugte Reisezeit

Gemütlich Natur, Geschichte und regionale Küche

Eine Reise durch den Green Mountain State

Vermont ist ein Reiseziel für Menschen, die langsam unterwegs sein möchten. Statt großer Metropolen bestimmen bewaldete Berge, kleine Ortszentren, Farmen und Seen das Bild. Viele der schönsten Erlebnisse liegen nicht an bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern entlang ruhiger Nebenstraßen.

Die Rundreise beginnt in Burlington am Lake Champlain. Anschließend führt sie über Shelburne und Vergennes nach Stowe und Waterbury. Das Northeast Kingdom mit St. Johnsbury und Lake Willoughby bildet den abgeschiedensten Abschnitt der Reise.

Über den Groton State Forest und Montpelier geht es weiter in das Mad River Valley. Danach folgen Woodstock, Quechee, Killington und die südlichen Green Mountains. Manchester, Bennington und Brattleboro verbinden Natur mit Kunst, Geschichte und regionaler Küche.

Die Tagesetappen bleiben bewusst kurz. Dadurch bleibt Zeit für Wanderungen, Hofläden, Aussichtspunkte und ruhige Abende am Campingplatz. Gerade diese Mischung macht Vermont zu einem idealen Ziel für eine dreiwöchige Wohnmobilreise.

Routenvorschau des Vermont Roadtrips

Die große Vermont-Rundreise

Burlington → Shelburne → Vergennes → Button Bay → Stowe → Waterbury → St. Johnsbury → Lake Willoughby → Groton State Forest → Montpelier → Mad River Valley → Woodstock → Quechee → Killington → Manchester → Bennington → Brattleboro → Weston → Lake Dunmore → Middlebury → Burlington

Der Link öffnet die geplante Hauptroute in Google Maps. Zufahrten zu Campingplätzen, Wanderparkplätze und kleinere Tagesausflüge sind nicht vollständig in der Gesamtroute enthalten.

Gesamtroute in Google Maps öffnen

Wohnmobilhinweis: Google Maps berücksichtigt Fahrzeughöhe, Gewicht und Länge nicht zuverlässig. Die Vermont Route 108 durch Smugglers’ Notch ist extrem eng und darf nicht als Durchgangsroute für ein großes Wohnmobil eingeplant werden.

Woche 1: Lake Champlain, Stowe und Waterbury

Die erste Woche verbindet Burlington und den Lake Champlain mit den Bergorten Stowe und Waterbury.

Tag 1

Ankunft in Burlington

In Burlington entspannt ankommen

Nach der Wohnmobilübernahme bleibt der erste Tag bewusst ruhig. Lebensmittel, Trinkwasser und Campingzubehör lassen sich im Großraum Burlington problemlos ergänzen. Anschließend wird das Fahrzeug eingerichtet und die Route für die kommenden Tage vorbereitet.

Am Abend bietet sich ein Spaziergang am Lake Champlain an. Bei klarer Sicht reicht der Blick über das Wasser bis zu den Adirondack Mountains im Bundesstaat New York.

Übernachtung: North Beach Campground.

Tag 2

Burlington · kurze Wege

Burlington Waterfront und Church Street

Der Tag beginnt an der Waterfront. Dort liegen der Hafen, der Burlington Greenway und das ECHO Leahy Center for Lake Champlain. Der Weg in die Innenstadt führt anschließend zur autofreien Church Street Marketplace.

Das Wohnmobil bleibt auf dem Campingplatz. Burlington lässt sich mit dem Fahrrad, Bus oder Taxi deutlich angenehmer erkunden als mit einem großen Fahrzeug.

Übernachtung: zweite Nacht am North Beach Campground.

Tag 3

ca. 30 km · lokaler Ausflug

Shelburne Museum und Shelburne Farms

Das Shelburne Museum vereint historische Gebäude, Kunstsammlungen, Eisenbahnfahrzeuge und das restaurierte Dampfschiff Ticonderoga. Für einen Rundgang sollten mehrere Stunden eingeplant werden.

Danach lohnt sich ein Besuch bei Shelburne Farms. Das weitläufige Gelände verbindet Landwirtschaft, Naturschutz, Käseherstellung und schöne Blicke über den Lake Champlain.

Übernachtung: nochmals am North Beach Campground.

Tag 4

ca. 65 km · etwa 1,5 Stunden

Burlington – Vergennes – Button Bay

Die Route folgt dem Lake Champlain nach Süden. In Vergennes lohnt sich ein Spaziergang durch das historische Zentrum und zu den Vergennes Falls am Otter Creek.

Danach geht es zum Button Bay State Park. Das nahe Lake Champlain Maritime Museum erzählt von Schifffahrt, Handel und militärischen Ereignissen auf dem See.

Übernachtung: Button Bay State Park Campground.

Tag 5

ca. 105 km · etwa 2 Stunden

Button Bay – Stowe

Die Fahrt nach Stowe führt durch landwirtschaftlich geprägte Landschaften und kleinere Orte. Mit dem Mount Mansfield im Hintergrund gehört Stowe zu den bekanntesten Bergorten Vermonts.

Nach der Ankunft bleibt Zeit für einen Spaziergang durch das Ortszentrum oder eine kurze Tour auf dem Stowe Recreation Path.

Übernachtung: Campground im Raum Stowe oder Waterbury.

Tag 6

Stowe und Smugglers’ Notch · Tagesausflug

Smugglers’ Notch und Mount Mansfield

Der Smugglers’ Notch State Park liegt zwischen Mount Mansfield und der Sterling Range. Große Felsblöcke, schmale Wege und dichter Wald prägen die Landschaft.

Das Wohnmobil bleibt auf dem Campingplatz. Die enge Passstraße wird nur mit einem geeigneten kleineren Fahrzeug oder im Rahmen eines organisierten Ausflugs befahren. Wanderungen führen unter anderem zum Sterling Pond.

Übernachtung: erneut im Raum Stowe oder Waterbury.

Tag 7

ca. 25 km · kurzer Fahrtag

Waterbury und Waterbury Reservoir

Ein beliebter Zwischenstopp ist die Ben-&-Jerry’s-Fabrik. Danach bleibt Zeit für das kleine Zentrum von Waterbury oder einen ruhigen Nachmittag am Reservoir.

Der Little River State Park liegt in einem großen Waldgebiet am Wasser. Wanderwege führen zu ehemaligen Siedlungsplätzen und durch ruhige Mischwälder.

Übernachtung: Little River State Park Campground.

Woche 2: Northeast Kingdom, Montpelier und Woodstock

Die zweite Woche führt in die abgelegenen Regionen des Northeast Kingdom und anschließend über Montpelier nach Woodstock.

Tag 8

ca. 100 km · etwa 1,5 Stunden

Waterbury – St. Johnsbury

Die Reise führt nach Osten in das Northeast Kingdom. In St. Johnsbury sind das Fairbanks Museum and Planetarium und das historische St. Johnsbury Athenaeum besonders sehenswert.

Das kompakte Zentrum eignet sich für einen ruhigen Nachmittag. Vorräte sollten hier ergänzt werden, bevor die Reise in dünner besiedelte Regionen führt.

Übernachtung: Campground im Raum St. Johnsbury oder Westmore.

Tag 9

ca. 45 km · kurzer Fahrtag

Lake Willoughby

Der Lake Willoughby liegt zwischen Mount Pisgah und Mount Hor. Die steilen, bewaldeten Hänge verleihen dem See einen fast alpinen Charakter.

Wanderer wählen je nach Kondition einen Weg auf Mount Pisgah oder Mount Hor. Alternativ bleibt Zeit für einen ruhigen Tag am Wasser, eine Kanutour oder einen Spaziergang entlang des Seeufers.

Übernachtung: White Caps Campground oder ein vergleichbarer Platz bei Westmore.

Tag 10

ca. 85 km · etwa 1,5 Stunden

Lake Willoughby – Groton State Forest

Die Fahrt führt nach Süden in den Groton State Forest. Das große Waldgebiet umfasst mehrere Seen, State Parks und ein weit verzweigtes Netz aus Wanderwegen.

Der Stillwater State Park liegt direkt am Lake Groton. Nach dem Aufbau des Wohnmobils bleibt Zeit zum Paddeln, Baden oder für einen Spaziergang am Ufer.

Übernachtung: Stillwater State Park Campground.

Tag 11

ca. 55 km · etwa 1 Stunde

Montpelier und Barre

In Montpelier steht das Vermont State House mit seiner goldenen Kuppel. Die kleine Hauptstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden.

Danach lohnt sich ein Abstecher nach Barre. Die Region ist für ihre Granitindustrie bekannt. Führungen und Ausstellungen vermitteln einen Einblick in Steinbruch, Bearbeitung und die Geschichte der Arbeiter.

Übernachtung: Campground im Raum Montpelier oder Groton.

Tag 12

ca. 50 km · etwa 1 Stunde

Montpelier – Mad River Valley

Die Route führt über kurvenreiche Landstraßen nach Waitsfield und Warren. Überdachte Brücken, Farmen und kleine Geschäfte prägen das Mad River Valley.

Hofläden bieten Käse, Backwaren, Ahornsirup und saisonale Produkte. Ein Spaziergang entlang des Mad River bildet einen ruhigen Abschluss des Fahrtages.

Übernachtung: privater Campground im Mad River Valley.

Tag 13

ca. 80 km · etwa 1,5 Stunden

Mad River Valley – Woodstock

Die Fahrt nach Woodstock führt durch bewaldete Täler und kleine Orte. Das historische Zentrum gehört zu den bekanntesten Ortsbildern Neuenglands.

Nach der Ankunft lohnt sich ein Spaziergang zur Middle Covered Bridge und entlang des Ottauquechee River. Das Wohnmobil bleibt außerhalb der engen Ortsmitte.

Übernachtung: Quechee State Park oder ein privater Campground im Raum Woodstock.

Tag 14

Woodstock · lokaler Ausflug

Marsh-Billings-Rockefeller und Billings Farm

Der Marsh-Billings-Rockefeller National Historical Park erzählt von Naturschutz, nachhaltiger Forstwirtschaft und der Entwicklung des historischen Anwesens.

Direkt gegenüber liegt das Billings Farm & Museum. Die Ausstellung verbindet Landwirtschaft, Tierhaltung und das ländliche Leben Vermonts.

Übernachtung: zweite Nacht im Raum Woodstock oder Quechee.

Woche 3: Quechee, Killington und Südvermont

Die dritte Woche verbindet die Quechee Gorge und Killington mit Manchester, Bennington, Brattleboro und dem Lake Dunmore.

Tag 15

Quechee · kurzer Ausflug

Quechee Gorge und VINS

Vom Aussichtspunkt an der Route 4 fällt der Blick tief in die Quechee Gorge. Ein Wanderweg führt vom oberen Rand hinunter zum Ottauquechee River.

Das nahe Vermont Institute of Natural Science zeigt heimische Greifvögel, Naturpfade und einen Baumwipfelweg. Für beide Ziele sollte ein vollständiger Tag eingeplant werden.

Übernachtung: Quechee State Park Campground.

Tag 16

ca. 35 km · rund 45 Minuten

Quechee – Killington

Über die U.S. Route 4 führt die Reise nach Killington. Im Sommer bieten Wanderwege und Bergbahnen weite Blicke über die Green Mountains.

Der Gifford Woods State Park schützt einen alten Laubwaldbestand und liegt nahe dem Appalachian Trail und dem Long Trail. Auch Kent Pond eignet sich für einen ruhigen Spaziergang.

Übernachtung: Gifford Woods State Park Campground.

Tag 17

ca. 95 km · etwa 2 Stunden

Killington – Manchester

Die Route folgt teilweise der Vermont Route 100 nach Süden. Wälder, Bergbäche und kleine Orte begleiten die Fahrt nach Manchester.

Manchester verbindet historische Gebäude, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Der Ort eignet sich außerdem als Basis für Ausflüge in die Green Mountains und Taconic Mountains.

Übernachtung: Emerald Lake State Park Campground.

Tag 18

Manchester · lokaler Ausflug

Hildene und Mount Equinox

Hildene, The Lincoln Family Home, war die Sommerresidenz von Robert Todd Lincoln. Haus, Gärten, Farm und ein historischer Pullman-Wagen können besichtigt werden.

Danach bleibt Zeit für Manchester Village oder den Mount Equinox Skyline Drive. Vor der Bergfahrt müssen Fahrzeugbeschränkungen und Wetterbedingungen geprüft werden.

Übernachtung: zweite Nacht am Emerald Lake State Park.

Tag 19

ca. 50 km · etwa 1 Stunde

Manchester – Bennington

Das Bennington Battle Monument erinnert an die Schlacht von 1777. Von der Umgebung des Obelisken reicht der Blick weit über den Südwesten Vermonts.

Das Bennington Museum zeigt Kunst, Regionalgeschichte und Werke der Malerin Grandma Moses. Auch die Old First Church und der historische Friedhof sind sehenswert.

Übernachtung: Woodford State Park Campground.

Tag 20

ca. 95 km · etwa 2 Stunden

Bennington – Brattleboro – Weston

Die Route führt über die kurvenreiche Molly Stark Byway nach Brattleboro. Galerien, Cafés und kleine Geschäfte prägen das Zentrum am Connecticut River.

Danach geht es nach Weston. Dort befinden sich ein historisches Ortszentrum und der ursprüngliche Standort des Vermont Country Store.

Übernachtung: Campground im Raum Weston oder Lake Dunmore.

Tag 21

ca. 150 km · etwa 2,5 Stunden

Lake Dunmore – Middlebury – Burlington

Der letzte Reisetag beginnt am Lake Dunmore. Danach lohnt sich ein Zwischenstopp in Middlebury mit seinem Zentrum rund um Otter Creek und die Middlebury Falls.

Über Shelburne geht es zurück nach Burlington. Vor der Fahrzeugrückgabe sollten Tank, Gas, Frischwasser, Abwasser und Innenraum kontrolliert werden.

Reiseende: Burlington.

Die wichtigsten Höhepunkte der Reise

Uferpromenade von Burlington am Lake Champlain während eines Vermont Roadtrips

Burlington und Lake Champlain

Burlington verbindet eine lebendige Innenstadt mit der weiten Landschaft des Lake Champlain. Waterfront, Fahrradweg und Church Street lassen sich bequem ohne Wohnmobil erkunden.

Felsige Passstraße im Smugglers Notch State Park in Vermont

Smugglers’ Notch

Die enge Schlucht zwischen Mount Mansfield und Sterling Mountain gehört zu den eindrucksvollsten Berglandschaften Vermonts. Große Wohnmobile müssen den Pass unbedingt umfahren.

Lake Willoughby zwischen Mount Pisgah und Mount Hor in Vermont

Lake Willoughby im Northeast Kingdom

Steile Berghänge rahmen den lang gestreckten See ein. Wanderwege auf Mount Pisgah und Mount Hor bieten weite Ausblicke über das Northeast Kingdom.

Vermont State House mit goldener Kuppel in Montpelier

Montpelier

Die kleine Hauptstadt besitzt kurze Wege, historische Gebäude und ein ungewöhnlich entspanntes Zentrum. Das State House mit seiner goldenen Kuppel ist das bekannteste Wahrzeichen.

Überdachte Brücke und historisches Ortsbild von Woodstock Vermont

Woodstock

Woodstock zeigt das klassische Bild eines Ortes in Neuengland. Historische Häuser, der Ottauquechee River und die Middle Covered Bridge bilden ein besonders harmonisches Ortsbild.

Quechee Gorge und Ottauquechee River während einer Vermont Wohnmobilreise

Quechee Gorge

Die Schlucht des Ottauquechee River lässt sich von mehreren Aussichtspunkten und Wanderwegen erkunden. Der nahe State Park eignet sich hervorragend als Wohnmobilbasis.

Hildene Lincoln Family Home in Manchester Vermont

Hildene in Manchester

Das Anwesen der Familie Lincoln verbindet Architektur, Gartenkunst, Landwirtschaft und Eisenbahngeschichte. Für einen Besuch sollte mindestens ein halber Tag eingeplant werden.

Bennington Battle Monument im Süden von Vermont

Bennington Battle Monument

Der hohe Steinobelisk erinnert an einen wichtigen Sieg während des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs. Das Monument ist von mehreren historischen Zielen umgeben.

Praktische Hinweise für die Wohnmobilreise

Beste Reisezeit

Für diese Route eignen sich Ende Mai bis Mitte Oktober. Während der Herbstfärbung sind Straßen, Campingplätze und Aussichtspunkte besonders stark besucht. Die genaue Entwicklung der Blattfärbung hängt von Wetter und Höhenlage ab.

Campgrounds früh reservieren

Viele State Parks besitzen nur eine begrenzte Zahl geeigneter Wohnmobilplätze. Anschlüsse direkt am Stellplatz sind nicht überall vorhanden. Fahrzeuglänge, Zufahrt und Ausstattung müssen vor der Buchung geprüft werden.

Smugglers’ Notch umfahren

Die Route 108 durch den Notch besitzt extrem enge Kurven und Felsüberhänge. Große Wohnmobile, Busse und Lastwagen können dort stecken bleiben. Die Durchfahrt gehört nicht auf die Wohnmobilroute.

Steigungen und Bremsen

In den Green Mountains gibt es längere Steigungen und Gefälle. Bei Abfahrten sollte früh heruntergeschaltet werden, damit die Motorbremse genutzt wird und die Betriebsbremsen nicht überhitzen.

Tanken und Versorgung

Burlington, St. Johnsbury, Montpelier, Rutland, Manchester, Bennington und Brattleboro bieten eine gute Versorgung. Im Northeast Kingdom und in Bergregionen sollte der Tank nicht bis zur Reserve leer gefahren werden.

Wetter und Wildtiere

Warme Tage können von kühlen Nächten und kräftigem Regen abgelöst werden. Lebensmittel und Abfälle müssen wegen Schwarzbären sicher im Fahrzeug oder in vorgesehenen Behältern aufbewahrt werden.

Empfohlene Campgrounds entlang der Route

Die folgende Tabelle zeigt geeignete Übernachtungsplätze entlang der Route. Saisonzeiten, Preise, Anschlüsse und maximal zulässige Fahrzeuglängen können sich ändern und müssen vor der Buchung kontrolliert werden.

VorschaubildCampgroundLageArtGeeignet fürLink
Lake Champlain nahe dem North Beach Campground in Burlington VermontNorth Beach CampgroundBurlington am Lake ChamplainKommunaler CampgroundBurlington, Waterfront, Church Street und FahrradwegCampground öffnen
Lake Champlain nahe dem Button Bay State Park Campground in VermontButton Bay State Park CampgroundFerrisburgh am Lake ChamplainState ParkVergennes, Maritime Museum und Lake ChamplainCampground öffnen
Waterbury Reservoir am Little River State Park Campground in VermontLittle River State Park CampgroundWaterbury ReservoirState ParkStowe, Waterbury, Wandern und PaddelnCampground öffnen
Lake Willoughby beim White Caps Campground im Northeast KingdomWhite Caps CampgroundWestmore am Lake WilloughbyPrivater CampgroundLake Willoughby, Mount Pisgah und Northeast KingdomCampground öffnen
Lake Groton und Stillwater State Park Campground in VermontStillwater State Park CampgroundGroton State ForestState ParkLake Groton, Paddeln, Wandern und MontpelierCampground öffnen
Quechee Gorge nahe dem Quechee State Park CampgroundQuechee State Park CampgroundQuechee und WoodstockState ParkQuechee Gorge, Woodstock, VINS und Billings FarmCampground öffnen
Killington nahe dem Gifford Woods State Park Campground in VermontGifford Woods State Park CampgroundKillington und Pico MountainState ParkKillington, Long Trail, Appalachian Trail und Kent PondCampground öffnen
Hildene bei Manchester nahe dem Emerald Lake State Park CampgroundEmerald Lake State Park CampgroundZwischen Dorset und ManchesterState ParkManchester, Hildene, Dorset und Green MountainsCampground öffnen
Adams Reservoir am Woodford State Park Campground bei BenningtonWoodford State Park CampgroundÖstlich von BenningtonState ParkBennington, Molly Stark Byway und BerglandschaftCampground öffnen
Lake Dunmore am Branbury State Park Campground in VermontBranbury State Park CampgroundLake Dunmore bei MiddleburyState ParkMiddlebury, Lake Dunmore und letzte ReiseetappeCampground öffnen

Packliste für Vermont

Für wechselhaftes Wetter

Regenjacke, warme Zwischenschicht, robuste Schuhe, Sonnenschutz und leichte Handschuhe gehören auch im Sommer zur Grundausstattung.

Für Wanderungen

Tagesrucksack, Trinkflaschen, Wanderkarte, Stirnlampe, Mückenschutz und ein kleines Erste-Hilfe-Set erhöhen die Sicherheit.

Für einfache Campgrounds

Ausreichend Frischwasser, volle Batterien, Auffahrkeile, Verlängerungskabel und ein geprüfter Gasvorrat sind besonders wichtig.

Für Navigation und Reservierungen

Offlinekarten, ausgedruckte Reservierungen, Fahrzeugmaße und alternative Routen sollten jederzeit griffbereit sein.

Häufige Fragen zum Vermont Roadtrip

Reichen drei Wochen für Vermont?

Ja. Drei Wochen ermöglichen eine vollständige Rundreise mit kurzen Fahrtagen und mehreren Doppelübernachtungen. Dadurch bleibt ausreichend Zeit für Wanderungen, Museen und spontane Pausen.

Ist Vermont für große Wohnmobile geeignet?

Die Hauptstraßen sind grundsätzlich befahrbar. Enge Ortszentren, ältere Campingplätze und Bergstraßen verlangen jedoch eine sorgfältige Planung. Smugglers’ Notch muss umfahren werden.

Kann die Route im Herbst gefahren werden?

Ja. Die Herbstfärbung macht Vermont besonders reizvoll, sorgt aber auch für starken Verkehr und ausgebuchte Campingplätze. Reservierungen sollten früh erfolgen.

Benötigt man Allradantrieb?

Für die beschriebene Hauptroute ist kein Allradantrieb erforderlich. Unbefestigte Waldstraßen und abgelegene Abkürzungen sollten mit einem normalen Wohnmobil gemieden werden.

Sind Hunde erlaubt?

Auf vielen Campingplätzen und Wanderwegen sind Hunde erlaubt, müssen aber angeleint werden. An Stränden und in Besucherzentren gelten teilweise Einschränkungen.

Welche Spezialitäten sollte man probieren?

Typisch sind Ahornsirup, Käse, Apfelprodukte, Backwaren und handwerklich hergestellte Lebensmittel. Hofläden und Bauernmärkte gehören zu den schönsten Zwischenstopps.

Fazit: Vermont ist wie gemacht für langsames Reisen

Dieser Vermont Roadtrip verbindet den Lake Champlain mit Stowe, dem Northeast Kingdom und den historischen Orten im Zentrum des Bundesstaates. Burlington bietet einen lebendigen Auftakt, während Lake Willoughby und der Groton State Forest für Ruhe und Natur sorgen.

Woodstock, Quechee und Montpelier verbinden Landschaft mit Geschichte. Im Süden folgen Killington, Manchester, Hildene, Bennington und Brattleboro. Überdachte Brücken, Farmen und kleine Geschäfte begleiten nahezu jede Etappe.

Die besondere Stärke dieser Reise liegt nicht in großen Entfernungen. Sie entsteht durch kurze Fahrtage, spontane Stopps und ruhige Abende am Campingplatz. Wer Vermont genügend Zeit gibt, entdeckt einen Bundesstaat, der weit mehr bietet als seine berühmte Herbstfärbung.

Bildquellen und Lizenzen

Alle verwendeten Bilder stammen von Wikimedia Commons. Angaben zu Urhebern und den jeweils gültigen Lizenzen befinden sich auf den verlinkten Dateiseiten.

Informationsquellen

Start » Vermont Roadtrip mit dem Wohnmobil – 3 Wochen