
Dieser dreiwöchige Wohnmobil-Roadtrip durch Washington beginnt in Seattle und führt über Whidbey Island, den North Cascades Highway, Winthrop und Leavenworth zum Mount Rainier und Mount St. Helens. Anschließend folgen die Regenwälder, Berglandschaften und wilden Strände des Olympic National Park.
Die Rundreise verbindet Städte, Vulkane, Seen, Gebirgspässe und Pazifikküste mit überwiegend kurzen bis mittleren Tagesetappen. Der Beitrag enthält eine vollständige Tagesplanung, passende Campgrounds, Wohnmobilhinweise, eine Packliste und praktische Informationen zu Fähren, Reservierungen und saisonalen Straßensperrungen.
Estimated reading time: 25 Minuten
Inhaltsverzeichnis
- Eine Reise zwischen Pazifik und Cascades
- Routenvorschau des Washington Roadtrips
- Woche 1: Seattle, Whidbey Island und North Cascades
- Woche 2: Winthrop, Leavenworth und Mount Rainier
- Woche 3: Mount St. Helens und Olympic Peninsula
- Die wichtigsten Höhepunkte der Reise
- Praktische Hinweise für die Wohnmobilreise
- Empfohlene Campgrounds entlang der Route
- Packliste für Washington
- Häufige Fragen zum Washington Roadtrip
- Fazit: Washington vereint fast alle Landschaften des Nordwestens
- Bildquellen und Lizenzen
Dieser Washington Roadtrip mit dem Wohnmobil verbindet innerhalb von drei Wochen die bekanntesten Landschaften des nordwestlichsten Bundesstaates der zusammenhängenden USA. Die Reise beginnt in Seattle, führt über den Puget Sound in die North Cascades und anschließend über Winthrop, Leavenworth und Yakima zu den großen Vulkanen. Den Abschluss bilden die Regenwälder, Bergketten und Pazifikstrände der Olympic Peninsula.
21 Tage abwechslungsreiche Rundreise
ca. 2.100 bis 2.400 km einschließlich Ausflügen
Seattle als Start und Ende
Wohnmobil mit mehreren Nationalpark-Campgrounds
Juni bis September als bevorzugte Reisezeit
Pazifik, Vulkane und Gebirge auf einer gemeinsamen Route
Eine Reise zwischen Pazifik und Cascades
Washington ist ein Bundesstaat der starken Gegensätze. Westlich der Cascade Range bestimmen der Puget Sound, dichter Wald und ein feuchtes Küstenklima die Landschaft. Östlich des Gebirges wird das Klima trockener. Dort liegen sonnige Täler, Weinanbaugebiete, offene Hochebenen und kleine Westernorte.
Die Rundreise beginnt in Seattle. Nach zwei Tagen in der Stadt bringt eine Fähre das Wohnmobil nach Whidbey Island. Über den Deception Pass State Park wird anschließend der North Cascades Highway erreicht.
Die Route über North Cascades National Park, Winthrop und Leavenworth gehört zu den landschaftlich eindrucksvollsten Straßenreisen im Nordwesten. Danach warten der Mount Rainier, die Vulkanlandschaft des Mount St. Helens und die Olympic Peninsula.
Mehrere Doppelübernachtungen sorgen dafür, dass die Reise nicht zu einer reinen Rundfahrt wird. Wanderungen, Aussichtspunkte, Fährfahrten und ruhige Abende am Campingplatz erhalten dadurch ausreichend Zeit.
Routenvorschau des Washington Roadtrips
Die große Washington-Runde
Seattle → Mukilteo → Whidbey Island → Deception Pass → Anacortes → Newhalem → Diablo Lake → Washington Pass → Winthrop → Lake Wenatchee → Leavenworth → Yakima → Mount Rainier → Mount St. Helens → Kalaloch → Hoh Rain Forest → Lake Crescent → Hurricane Ridge → Salt Creek → Seattle
Der Google-Maps-Link zeigt die geplante Hauptroute. Fähren, Parkstraßen, einzelne Campground-Zufahrten und kleinere Tagesausflüge sind nicht vollständig in der Gesamtroute enthalten.
Komplette Washington-Rundreise in Google Maps öffnen
Wohnmobilhinweis: Google Maps berücksichtigt Fahrzeughöhe, Länge, Gewicht, Fährtarife und enge Bergstraßen nicht zuverlässig. Passöffnungen, Baustellen, Brückenbeschränkungen und Campground-Zufahrten müssen vor jeder Etappe separat kontrolliert werden.
Woche 1: Seattle, Whidbey Island und North Cascades
Die erste Woche verbindet das Stadtleben von Seattle mit Inseln, Meeresarmen und der dramatischen Gebirgswelt der North Cascades.
Tag 1
Ankunft in Seattle
In Seattle ankommen
Nach der Wohnmobilübernahme bleibt der erste Tag bewusst ruhig. Lebensmittel, Trinkwasser und Campingzubehör können im Großraum Seattle ergänzt werden. Als erster Standort eignet sich ein Campground südlich oder nördlich des dichten Stadtzentrums.
Am Abend bietet sich ein kurzer Spaziergang am Puget Sound an. Die eigentliche Stadtbesichtigung folgt am nächsten Tag, wenn das Wohnmobil sicher auf dem Campingplatz stehen bleiben kann.
Übernachtung: Dash Point State Park.
Tag 2
Seattle · Stadtbesichtigung
Seattle, Pike Place Market und Waterfront
Der Tag beginnt am Pike Place Market. Marktstände, Fischhändler, Bäckereien und kleine Restaurants machen das historische Marktviertel zu einem idealen Einstieg in die Stadt.
Danach führen kurze Wege zur Waterfront, zum Seattle Aquarium und zum Olympic Sculpture Park. Wer einen Blick von oben genießen möchte, besucht die Space Needle oder den Aussichtspunkt im Columbia Center.
Übernachtung: zweite Nacht im Dash Point State Park.
Tag 3
ca. 120 km · zusätzlich Fährfahrt
Seattle – Mukilteo – Whidbey Island – Deception Pass
Von Seattle geht es zum Fährterminal in Mukilteo. Die kurze Überfahrt nach Clinton bringt das Wohnmobil über den Puget Sound nach Whidbey Island. Fahrplan, Fahrzeuglänge und mögliche Einschränkungen bei besonders niedrigem Wasserstand sollten vorab geprüft werden.
Auf Whidbey Island führt die Route über Langley, Coupeville und Fort Casey nach Norden. Historische Häuser, Farmen, kleine Buchten und Ausblicke auf die Olympic Mountains begleiten die Fahrt.
Übernachtung: Deception Pass State Park Campground.
Tag 4
Deception Pass · kurze Wege
Deception Pass und Whidbey Island
Der Deception Pass trennt Whidbey Island von Fidalgo Island. Von der bekannten Brücke fällt der Blick auf starke Gezeitenströmungen, bewaldete Ufer und kleine Inseln.
Wanderwege führen zu North Beach, Rosario Head und Bowman Bay. Bei einem Ausflug nach Coupeville können das historische Zentrum und das nahe Fort Casey besucht werden.
Übernachtung: zweite Nacht im Deception Pass State Park.
Tag 5
ca. 125 km · etwa 2 Stunden
Deception Pass – Anacortes – Newhalem
Nach einem kurzen Abstecher nach Anacortes folgt die Route dem Skagit River nach Osten. Hinter Sedro-Woolley wird die Landschaft zunehmend bergiger und dichter bewaldet.
In Newhalem lohnt sich zunächst das North Cascades Visitor Center. Der kurze Sterling Munro Trail bietet einen ersten Blick auf die Picket Range.
Übernachtung: Newhalem Creek Campground.
Tag 6
North Cascades · Parktag
Diablo Lake, Ross Lake und die North Cascades
Die State Route 20 führt zu Gorge Creek Falls, Diablo Lake und Ross Lake. Das auffallend türkisfarbene Wasser des Diablo Lake entsteht durch feine Gesteinspartikel aus den umliegenden Gletschern.
Je nach Kondition bieten sich kurze Aussichtspfade oder längere Wanderungen an. Der Diablo Lake Overlook ist auch ohne anspruchsvolle Wanderung erreichbar und gehört zu den wichtigsten Fotostopps des gesamten Roadtrips.
Übernachtung: zweite Nacht im Newhalem Creek Campground.
Tag 7
ca. 145 km · etwa 2,5 bis 3 Stunden
Newhalem – Washington Pass – Winthrop
Die Fahrt über Rainy Pass und Washington Pass gehört zu den schönsten Gebirgsetappen Washingtons. Aussichtspunkte öffnen den Blick auf Liberty Bell Mountain und die zerklüfteten Gipfel der North Cascades.
Hinter dem Pass wird die Landschaft trockener. In Winthrop erinnern Holzfassaden und breite Gehwege an einen Westernort. Restaurants, kleine Läden und der Methow River sorgen für einen entspannten Tagesabschluss.
Übernachtung: Pearrygin Lake State Park.
Woche 2: Winthrop, Leavenworth und Mount Rainier
Die zweite Woche beginnt im sonnigen Methow Valley und führt über Leavenworth und Yakima zum höchsten Vulkan Washingtons.
Tag 8
Winthrop und Methow Valley · Erholungstag
Winthrop und das Methow Valley
Der Tag bleibt weitgehend fahrfrei. Winthrop lässt sich gut zu Fuß erkunden. Das Shafer Historical Museum vermittelt einen Eindruck von Bergbau, Landwirtschaft und Besiedlung des Tales.
Am Nachmittag bieten sich ein Bad im Pearrygin Lake, eine Fahrradtour oder ein Ausflug in das nahe Twisp an. Das trockene Klima unterscheidet sich deutlich von der Westseite der Cascades.
Übernachtung: zweite Nacht im Pearrygin Lake State Park.
Tag 9
ca. 185 km · etwa 3 Stunden
Winthrop – Lake Chelan – Lake Wenatchee
Die Route folgt dem Methow River zum Columbia River. Ein Zwischenstopp am Lake Chelan bietet Gelegenheit für eine Pause am Wasser oder einen kurzen Spaziergang durch die Stadt Chelan.
Danach führt die Reise über den Columbia River und durch das Wenatchee Valley zum Lake Wenatchee. Der See liegt unterhalb hoher Berghänge und bietet eine ruhige Basis für den Besuch von Leavenworth.
Übernachtung: Lake Wenatchee State Park.
Tag 10
Leavenworth und der Wenatchee River
Leavenworth präsentiert sich mit Häuserfassaden im alpenländischen Stil. Das Zentrum ist touristisch, bleibt aber durch seine Lage zwischen Bergen und Wenatchee River sehenswert.
Neben Restaurants und Geschäften lohnen sich der Waterfront Park und die Wege entlang des Flusses. Wer mehr Natur sucht, unternimmt einen Ausflug in den Icicle Canyon.
Übernachtung: zweite Nacht im Lake Wenatchee State Park.
Tag 11
ca. 170 km · etwa 2,5 Stunden
Lake Wenatchee – Yakima
Über den Blewett Pass führt die Strecke nach Ellensburg und weiter in das Yakima Valley. Die trockene Landschaft ist von Obstplantagen, Hopfenfeldern und Weinbergen geprägt.
In Yakima bleibt Zeit für den Yakima Valley Trolleys, den Yakima Greenway oder einen Besuch bei einem regionalen Hofladen. Weinproben kommen nur infrage, wenn das Wohnmobil anschließend stehen bleibt.
Übernachtung: Yakima Sportsman State Park.
Tag 12
ca. 190 bis 240 km · abhängig von der geöffneten Route
Yakima – Mount Rainier
Über den White Pass führt die Reise zurück in die Cascade Range. Die Verbindung über State Route 123 und die Parkstraßen ist saisonabhängig. Bei Sperrungen muss eine längere Ausweichroute eingeplant werden.
Nach der Ankunft im Mount Rainier National Park bleibt Zeit für Longmire oder einen ersten Spaziergang im Wald. Der schneebedeckte Vulkan beherrscht bei klarer Sicht die gesamte Umgebung.
Übernachtung: Cougar Rock Campground.
Tag 13
Paradise und Longmire · Parktag
Paradise, Wasserfälle und Almwiesen
Der Bereich Paradise liegt hoch am Südhang des Mount Rainier. Im Sommer führen Wanderwege durch blühende Bergwiesen zu Aussichtspunkten auf Gletscher und Gipfel.
Unterwegs lohnen sich Stopps an den Narada Falls, Reflection Lakes und am historischen Paradise Inn. Wegen begrenzter Parkflächen beginnt der Tag möglichst früh.
Übernachtung: zweite Nacht im Cougar Rock Campground.
Tag 14
Sunrise, Tipsoo Lake oder weiterer Paradisetag
Sunrise und die Ostseite des Mount Rainier
Wenn Straßen und Pässe geöffnet sind, führt ein früher Ausflug nach Sunrise. Der höchstgelegene mit dem Auto erreichbare Bereich des Parks bietet weite Blicke über Bergwiesen und das White River Valley.
Alternativ bleibt der Tag im Bereich Paradise und Longmire. Diese ruhigere Variante vermeidet eine lange Rundfahrt durch den Nationalpark und eignet sich besonders für größere oder ältere Wohnmobile.
Übernachtung: dritte Nacht im Cougar Rock Campground.
Woche 3: Mount St. Helens und Olympic Peninsula
Die dritte Woche führt zunächst in die Vulkanlandschaft des Mount St. Helens. Danach folgen gemäßigte Regenwälder, Hochgebirge und die wilde Pazifikküste des Olympic National Park.
Tag 15
ca. 170 km · etwa 3 Stunden
Mount Rainier – Seaquest State Park
Die Route führt aus dem Nationalpark nach Westen und anschließend in Richtung Castle Rock. Der Seaquest State Park liegt am Silver Lake und bietet eine praktische Basis für den Mount St. Helens.
Am Nachmittag lohnt sich das Mount St. Helens Visitor Center. Ausstellungen erklären die Eruption von 1980 und die geologische Entwicklung des Vulkans.
Übernachtung: Seaquest State Park.
Tag 16
Mount St. Helens · Tagesausflug
Coldwater Lake und die Vulkanlandschaft
Die Spirit Lake Memorial Highway führt durch eine Landschaft, die von der Eruption des Mount St. Helens geprägt wurde. Aussichtspunkte und das Forest Learning Center zeigen, wie stark der Ausbruch Flüsse, Wälder und Täler verändert hat.
Das Johnston Ridge Observatory ist derzeit wegen eines Erdrutsches nicht erreichbar. Als Alternativen eignen sich Coldwater Lake, der Hummocks Trail und das Science and Learning Center at Coldwater. Aktuelle Straßensperrungen müssen unmittelbar vor dem Ausflug geprüft werden.
Übernachtung: zweite Nacht im Seaquest State Park.
Tag 17
ca. 260 km · etwa 4 Stunden
Seaquest – Aberdeen – Lake Quinault – Kalaloch
Die längste Etappe der Reise führt über Olympia und Aberdeen zur Olympic Peninsula. Hinter Aberdeen werden die Orte kleiner und die Wälder dichter.
Am Lake Quinault lohnt sich ein Spaziergang durch den Regenwald oder ein Stopp an der historischen Lodge. Danach folgt die U.S. Route 101 der Küste bis zum Kalaloch Campground.
Übernachtung: Kalaloch Campground.
Tag 18
ca. 95 km · mehrere Ausflüge
Ruby Beach und Hoh Rain Forest
Am Morgen wird Ruby Beach besucht. Treibholz, Felsnadeln und Brandung prägen einen der bekanntesten Küstenabschnitte des Olympic National Park. Gezeiten und Wellen müssen stets beachtet werden.
Danach führt eine Stichstraße in den Hoh Rain Forest. Der Hall of Mosses Trail und der Spruce Nature Trail vermitteln einen guten Eindruck vom gemäßigten Regenwald.
Übernachtung: Hoh Campground im Olympic National Park.
Tag 19
ca. 125 km · Küsten- und Seenroute
Hoh – Rialto Beach – Forks – Lake Crescent
Über Forks geht es nach Rialto Beach. Der breite Kiesstrand, Treibholz und vorgelagerte Felsen zeigen die kraftvolle Seite des Pazifiks. Für längere Strandwanderungen müssen die Gezeitentabellen geprüft werden.
Danach folgt die Route der U.S. 101 zum tiefblauen Lake Crescent. Ein kurzer Spaziergang zur Marymere Falls ist ein schöner Abschluss des Fahrtages.
Übernachtung: Fairholme Campground.
Tag 20
Lake Crescent, Hurricane Ridge und Salt Creek
Lake Crescent, Hurricane Ridge und Salt Creek
Der Vormittag gehört dem Lake Crescent. Anschließend geht es über Port Angeles zur Hurricane Ridge. Die Bergstraße steigt steil an und endet an aussichtsreichen Wegen oberhalb der Waldgrenze.
Bei guter Sicht reicht der Blick tief in die Olympic Mountains und über die Strait of Juan de Fuca bis nach Kanada. Am späten Nachmittag führt die Route zum Salt Creek Recreation Area westlich von Port Angeles.
Übernachtung: Salt Creek Recreation Area.
Tag 21
ca. 210 km bis Bainbridge Island · anschließend Fähre
Salt Creek – Port Angeles – Bainbridge Island – Seattle
Nach einem letzten Blick über die Strait of Juan de Fuca führt die Route über Port Angeles, Sequim und die Hood Canal Bridge nach Bainbridge Island.
Die Fähre nach Seattle bietet einen eindrucksvollen Abschluss. Während der Überfahrt rückt die Skyline langsam näher. Bei starkem Verkehr oder ungeeigneten Fährzeiten kann alternativ über Tacoma nach Seattle gefahren werden.
Vor der Rückgabe des Wohnmobils sollten Tank, Gas, Frischwasser, Abwasser, Innenraum und vereinbarte Fahrzeugausstattung kontrolliert werden.
Die wichtigsten Höhepunkte der Reise

Seattle und der Puget Sound
Seattle verbindet Hafenstadt, moderne Architektur und unmittelbare Nähe zur Natur. Wasser, Fähren und Bergketten sind von vielen Punkten der Stadt sichtbar.
Offizielle Informationen zu Seattle

Deception Pass
Brücken, Strömungen, Felsküsten und dichte Wälder machen den Deception Pass zu einem der eindrucksvollsten State Parks Washingtons.
Informationen zum Deception Pass State Park
Diablo Lake und North Cascades
Der Diablo Lake liegt zwischen steilen, vergletscherten Bergen. Die Aussichtspunkte entlang der State Route 20 gehören zu den landschaftlichen Höhepunkten der Rundreise.

Washington Pass
Der Washington Pass markiert den Übergang von der feuchten Westseite der Cascades in das trockene Methow Valley. Die Strecke ist nur während der schneefreien Jahreszeit durchgehend befahrbar.

Leavenworth
Leavenworth verbindet ein auffällig gestaltetes Ortszentrum mit Wanderwegen, Flusslandschaft und der Bergwelt des Icicle Canyon.
Reiseinformationen für Leavenworth

Mount Rainier National Park
Gletscher, Wasserfälle und Bergwiesen umgeben den höchsten Gipfel Washingtons. Paradise und Sunrise erschließen die bekanntesten Aussichtspunkte.

Mount St. Helens
Die Landschaft rund um den Vulkan zeigt die Folgen der Eruption von 1980 und zugleich die langsame Rückkehr von Pflanzen und Tieren.
Mount St. Helens National Volcanic Monument

Hurricane Ridge
Hurricane Ridge bietet einen leicht erreichbaren Zugang zur Hochgebirgslandschaft der Olympic Mountains. Wetter und Sicht können sich innerhalb kurzer Zeit verändern.

Hoh Rain Forest
Farne, Moose und mächtige alte Bäume bilden einen der bekanntesten gemäßigten Regenwälder Nordamerikas.
Besucherinformationen zum Hoh Rain Forest

Ruby Beach und die Pazifikküste
Felsnadeln, dunkler Sand, Treibholz und starke Brandung prägen die wilde Küste des Olympic National Park.
Praktische Hinweise für die Wohnmobilreise
Beste Reisezeit
Für die vollständige Route eignen sich vor allem Ende Juni bis September. North Cascades Highway, Washington Pass, Sunrise und mehrere Nationalparkstraßen sind im Winter geschlossen und öffnen abhängig von der Schneelage.
North Cascades Highway
Die State Route 20 wird im Winter regelmäßig geschlossen. Auch nach der saisonalen Öffnung können Lawinenschäden, Waldbrände oder Bauarbeiten zu Einschränkungen führen. Vor der Fahrt von Newhalem nach Winthrop ist der aktuelle WSDOT-Status entscheidend.
Mount Rainier
Für 2026 ist keine zeitgebundene Einfahrtsreservierung vorgesehen. Parkplätze können dennoch früh vollständig belegt sein. Der Ohanapecosh Campground bleibt 2026 wegen Bauarbeiten geschlossen, deshalb nutzt diese Route den Cougar Rock Campground.
Mount St. Helens und Johnston Ridge
Das Johnston Ridge Observatory ist wegen eines Erdrutsches derzeit nicht über die State Route 504 erreichbar und soll voraussichtlich frühestens 2027 wieder öffnen. Coldwater Lake, Hummocks Trail und die tiefer gelegenen Besucherzentren bleiben die wichtigsten Alternativen.
Fahren mit der Fähre
Fährpreise richten sich unter anderem nach Fahrzeuglänge und teilweise nach Fahrzeughöhe. Auf der Verbindung Mukilteo–Clinton werden Fahrzeuge normalerweise in der Reihenfolge ihrer Ankunft verladen. Fahrpläne und Hinweise für lange Wohnmobile müssen vorab geprüft werden.
Campgrounds und Reservierungen
Deception Pass, Lake Wenatchee, Mount Rainier und die Campingplätze im Olympic National Park sind im Sommer stark gefragt. Reservierungen sollten möglichst früh vorgenommen werden. Länge, Stromanschluss und Zufahrt unterscheiden sich deutlich zwischen den Plätzen.
Bergstraßen und Bremsen
Längere Steigungen und Gefälle treten am North Cascades Highway, White Pass und Mount Rainier auf. Bei Abfahrten wird frühzeitig heruntergeschaltet, damit die Motorbremse genutzt wird. Bremsen und Kühlsystem sollten vor der Reise geprüft sein.
Waldbrände und Rauch
Im Hoch- und Spätsommer können Waldbrände Straßen, Parks und Campingplätze kurzfristig beeinträchtigen. Feuerverbote gelten häufig auch dann, wenn auf dem Stellplatz ein Feuerring vorhanden ist.
Wildtiere und Lebensmittel
In den Gebirgsregionen leben Schwarzbären. Lebensmittel, Abfall und stark riechende Produkte bleiben im geschlossenen Wohnmobil oder in vorgesehenen Behältern. Wildtiere dürfen nicht gefüttert werden.
Gezeiten und Küstensicherheit
An Ruby Beach, Rialto Beach und Salt Creek können einzelne Wellen deutlich weiter auf den Strand laufen als erwartet. Treibholz kann sich bewegen und Fluchtwege können bei steigender Flut abgeschnitten werden.
Empfohlene Campgrounds entlang der Route
Die Vorschaubilder zeigen den jeweiligen Campingplatz oder die unmittelbar zugehörige Landschaft. Saisonzeiten, Stellplatzlängen, Anschlüsse und Reservierungsbedingungen müssen vor der Buchung geprüft werden.
| Vorschaubild | Campground | Lage | Art | Geeignet für | Link |
|---|---|---|---|---|---|
![]() | Dash Point State Park Campground | Südlich von Seattle am Puget Sound | State Park | Seattle, Fahrzeugübernahme und erste Übernachtungen | Campground öffnen |
![]() | Deception Pass State Park Campground | Whidbey Island und Fidalgo Island | State Park | Deception Pass, Coupeville, Fort Casey und Anacortes | Campground öffnen |
![]() | Newhalem Creek Campground | Newhalem am Skagit River | National Park | Diablo Lake, Ross Lake und North Cascades Highway | Campground öffnen |
![]() | Pearrygin Lake State Park Campground | Winthrop im Methow Valley | State Park | Winthrop, Washington Pass, Schwimmen und Erholung | Campground öffnen |
![]() | Lake Wenatchee State Park Campground | Lake Wenatchee und Leavenworth | State Park | Leavenworth, Icicle Canyon, See und Berglandschaft | Campground öffnen |
![]() | Yakima Sportsman State Park Campground | Yakima Valley | State Park | Yakima, Versorgung, Obstplantagen und Zwischenübernachtung | Campground öffnen |
![]() | Cougar Rock Campground | Mount Rainier National Park | National Park | Paradise, Longmire, Wasserfälle und Bergwanderungen | Campground öffnen |
![]() | Seaquest State Park Campground | Silver Lake und Castle Rock | State Park | Mount St. Helens, Coldwater Lake und Besucherzentrum | Campground öffnen |
![]() | Kalaloch Campground | Pazifikküste des Olympic National Park | National Park | Kalaloch, Ruby Beach, Lake Quinault und Küstenlandschaft | Campground öffnen |
| Hoh Campground | Hoh Rain Forest | National Park | Hall of Mosses, Hoh River und Regenwaldwanderungen | Campground öffnen | |
![]() | Fairholme Campground | Lake Crescent | National Park | Lake Crescent, Marymere Falls, Forks und Port Angeles | Campground öffnen |
| Salt Creek Recreation Area Campground | Westlich von Port Angeles | County Park | Hurricane Ridge, Port Angeles, Gezeitentümpel und letzte Übernachtung | Campground öffnen |
Packliste für Washington
Für wechselhaftes Wetter
Regenjacke, warme Zwischenschicht, winddichte Kleidung, Sonnenschutz und feste Schuhe werden während derselben Reise benötigt. An der Küste bleibt es häufig kühl, während Winthrop und Yakima im Sommer heiß sein können.
Für Wanderungen
Tagesrucksack, Trinkflaschen, Wanderstöcke, Fernglas, Offline-Karten und ein kleines Erste-Hilfe-Set erhöhen die Sicherheit auf Berg- und Waldwegen.
Für Nationalpark-Campgrounds
Ausreichend Frischwasser, volle Batterien, Taschenlampen, Auffahrkeile und ein geprüfter Gasvorrat sind wichtig, da nicht jeder Stellplatz Anschlüsse besitzt.
Für Küste und Fahrten
Gezeitentabelle, Fährfahrpläne, ausgedruckte Reservierungen, aktuelle Straßenkarten und eine Liste mit Fahrzeughöhe und Fahrzeuglänge sollten griffbereit bleiben.
Häufige Fragen zum Washington Roadtrip
Reichen drei Wochen für Washington?
Ja. Drei Wochen ermöglichen eine große Rundreise mit mehreren Doppelübernachtungen. Für zusätzliche Tage auf den San Juan Islands oder längere Bergwanderungen wäre eine vierte Woche sinnvoll.
Ist die Route für große Wohnmobile geeignet?
Die Hauptstrecken sind grundsätzlich befahrbar. Begrenzungen entstehen auf Fähren, in älteren Campgrounds, an Aussichtspunkten und auf engen Parkstraßen. Stellplatzlängen müssen bei jeder Reservierung geprüft werden.
Kann die Route im Frühling gefahren werden?
Nur eingeschränkt. North Cascades Highway, Sunrise und weitere Hochlagen können bis weit in den Frühsommer geschlossen bleiben. Eine Frühlingsreise benötigt Ausweichrouten und eine deutlich veränderte Planung.
Benötigt man Allradantrieb?
Für die beschriebene Hauptroute ist kein Allradantrieb erforderlich. Unbefestigte Forststraßen und abgelegene Wanderparkplätze sollten mit einem normalen Wohnmobil nur nach genauer Prüfung befahren werden.
Wie früh sollten Campgrounds gebucht werden?
Beliebte Sommertermine sollten unmittelbar nach Freigabe des jeweiligen Reservierungsfensters gebucht werden. Besonders Mount Rainier, Deception Pass, Kalaloch, Hoh und Fairholme sind häufig früh belegt.
Sind Hunde erlaubt?
Auf vielen Campingplätzen sind Hunde angeleint erlaubt. In den Nationalparks dürfen sie jedoch auf den meisten Wanderwegen nicht mitgeführt werden. Regeln unterscheiden sich je nach Park und Bereich.
Welche Reisezeit ist am ruhigsten?
Die zweite Junihälfte und der September sind meist ruhiger als Juli und August. Im Juni können noch Straßen geschlossen sein, während im September Waldbrandrauch und frühe Wetterumschwünge möglich bleiben.
Fazit: Washington vereint fast alle Landschaften des Nordwestens
Dieser Washington Roadtrip mit dem Wohnmobil beginnt zwischen Hochhäusern, Märkten und Fähren in Seattle. Schon wenige Tage später folgen die Inselwelt des Puget Sound, der Deception Pass und die schroffen Gipfel der North Cascades.
Winthrop, Leavenworth und Yakima zeigen die sonnigere und trockenere Seite des Bundesstaates. Mount Rainier und Mount St. Helens erinnern anschließend daran, dass die Landschaft Washingtons bis heute von mächtigen Vulkanen geprägt wird.
Auf der Olympic Peninsula verändert sich die Reise erneut. Regenwälder, Bergketten, stille Seen und eine wilde Pazifikküste liegen dort erstaunlich nah beieinander.
Gerade diese ständigen Wechsel machen Washington zu einem der vielseitigsten Ziele für eine Wohnmobilreise. Wer Straßenbedingungen aufmerksam verfolgt und genügend Zeit für Wetterwechsel und spontane Stopps lässt, erlebt innerhalb von drei Wochen einen vollständigen Querschnitt durch den amerikanischen Nordwesten.
Bildquellen und Lizenzen
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- Seattle Skyline
- Deception Pass Bridge
- Diablo Lake
- Washington Pass
- Leavenworth Front Street
- Mount Rainier bei Paradise
- Mount St. Helens
- Hurricane Ridge
- Hoh Rain Forest
- Ruby Beach
- Seattle vom Elliott Bay
- Deception Pass Bridge – Campground-Vorschau
- North Cascades bei Newhalem
- Pearrygin Lake State Park
- Lake Wenatchee State Park
- Yakima Valley
- Fahrt zum Mount Rainier
- Mount St. Helens vom Besucherzentrum
- Ruby Beach bei Kalaloch
- Hoh Rain Forest – Campground-Vorschau
- Lake Crescent
- Salt Creek Recreation Area










